SICHERHEIT UND GESUNDHEIT AM ARBEITSPLATZ

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Internationale Regelungen

Die Internationale Arbeitsorganisation (ILO) legt in der Konvention Nr. 155 die Verpflichtung zu Mindestschutzmassnahmen für Arbeitgeber fest. Sie zielen darauf ab, Unfälle und Gesundheitsschäden am Arbeitsplatz weitgehend zu verhindern. Die Schweiz hat die Konvention nicht unterzeichnet, jedoch gibt es auf der nationalen Ebene eigene Regelungen zur Arbeitssicherheit.

Weltweite Gefährdung von Beschäftigten

Besonders in Niedriglohnländern fehlen häufig hinreichende Regelungen zum Arbeitsschutz. Die Sicherheits- und Gesundheitsrisiken sind hier besonders hoch. So starben in China bei einem Bergwerksunglück im November 2009 mehrere hundert Arbeiter.

In der EU sind zwar laut der Europäischen Agentur für Sicherheit und Gesundheit zwischen 2000 und 2004 die Zahl der tödlichen Arbeitsunfälle um 17 Prozent und die der Arbeitsunfälle um 20 Prozent zurückgegangen. Jedoch leidet mehr als ein Viertel der europäischen Arbeitnehmer unter arbeitsbedingten gesundheitlichen Problemen.

Hintergrund

Aus Kostengründen setzen Unternehmen vor allem in Entwicklungs- und Schwellenländern keine oder nur mangelhafte Schutzmassnahmen für Beschäftigte um. Werden Produktionsstätten in Niedriglohnländer ausgelagert, hat dies häufig negative Auswirkungen auf den Schutz der Arbeitnehmer.

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