Sie befinden sich hier: Themen > Arbeits- und Sozialrechte > Kinderarbeit

VERMEIDUNG AUSBEUTERISCHER KINDERARBEIT

©istockphoto.com/Jjacob

Die UN-Kinderrechtskonvention definiert Tätigkeiten von unter 18-Jährigen, die ihnen schaden oder sie am Schulbesuch hindern, als Kinderarbeit.

Regelungen für Kinderarbeit

Die Internationale Arbeitsorganisation (ILO) legt in der Konvention Nr. 138 fest, dass Kinder erst arbeiten dürfen, wenn sie im Alter von 14 oder 15 nicht mehr schulpflichtig sind. Im Übereinkommen Nr. 182 regelt sie die Abschaffung der schlimmsten Formen von Kinderarbeit: Zwangsarbeit, sexuelle Ausbeutung, Drogenhandel und Tätigkeiten, die schädlich für Gesundheit, Sicherheit oder Sittlichkeit sind.

Folgen von Kinderarbeit

Kinderarbeit hat negative Auswirkungen, wenn Kinder arbeiten anstatt zur Schule zu gehen. Dies trifft auf über 100 Millionen Kinder weltweit zu. Ohne grundlegende Ausbildung sind ihre Chancen auf dem Arbeitsmarkt gering und das Armutsrisiko hoch. Die laut ILO schlimmsten Formen der Kinderarbeit können irreparable körperliche oder psychologische Schäden verursachen oder sogar lebensgefährlich sein. In Entwicklungsländern, in denen Kinderarbeit weit verbreitet ist, wird zudem die wirtschaftliche Entwicklung ganzer Länder und Regionen gefährdet.

Umgang mit Kinderarbeit in der Schweiz

Die Schweiz ratifizierte 1997 die UNO-Konvention über die Rechte des Kindes und beteiligt sich seither an dem 1991 gegründeten Programm zur Beseitigung der Kinderarbeit (IPEC) der ILO.

zurück

THEMENFELDER SOZIALES

Wählen Sie zwischen folgenden Unterthemen im Bereich Arbeits- und Sozialrechte: