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VERBOT VON DISKRIMINIERUNG

Diskriminierung bezeichnet die gruppenspezifische Benachteiligung und Herabwürdigung von Gruppen oder Individuen. Unter anderem umfasst der Begriff die Diskriminierung aufgrund der ethnischen oder sozialen Herkunft, Hautfarbe, Religion, Geschlecht, Alter, sexuellen Orientierung, politischen Meinung oder einer Behinderung.

Internationale Regelungen

Das Übereinkommen Nr. 110 der Internationalen Arbeitsorganisation (ILO) verbietet gruppenspezifische Diskriminierung in Beschäftigung und Beruf. Mit der Konvention Nr. 111 legt sie weiterhin fest, dass Männer und Frauen für gleichwertige Arbeit den gleichen Lohn erhalten sollen. Beide Rechte werden auch in der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte (Art. 1, 2 und 23 ausgeführt).

Diskriminierung in Beschäftigung und Beruf

Diskriminierung aufgrund einer spezifischen Gruppenzugehörigkeit ist auch heute noch überall auf der Welt verbreitet. Sie kann sich zum Beispiel darin äussern, dass eine Frau keine Stelle in einem vorwiegend von Männern ausgeübten Beruf bekommt.

Diskriminierung zeigt sich auch, wenn Menschen aufgrund ihrer Hautfarbe oder Religion am Arbeitsplatz Opfer von ungleicher Behandlung, Einschüchterung oder Gewalt werden. Auch in Industrieländern erhalten Frauen in vielen beruflichen Sparten nicht den gleichen Lohn wie ihre männlichen Kollegen.

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