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ARBEITS- UND SOZIALRECHTE

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Durch die zunehmende wirtschaftliche Verflechtung der Staaten ist es dringlicher denn je geworden, Arbeitsstandards international zu verankern. Die Internationale Arbeitsorganisation (ILO) legt deshalb verbindliche Arbeits- und Sozialnormen fest und setzt sich für deren Durchsetzung in ihren Mitgliedsstaaten ein.

Funktion der Arbeits- und Sozialnormen

Durch international verbindliche Arbeits- und Sozialnormen sollen die Rechte der Arbeitnehmer weiterentwickelt, menschenwürdige Arbeit gefördert, der Sozialschutz verbessert und Arbeitsbeziehungen gestärkt werden. Dies sind laut ILO zentrale Voraussetzungen für die Beseitigung von Armut.

Die ILO formulierte acht Kernarbeitsnormen, zu denen sich seit 1998 alle 183 Mitgliedsstaaten (Stand: Mai 2009) bekennen:

Übereinkommen 87 - Vereinigungsfreiheit und Schutz des Vereinigungsrechtes, 1948
Übereinkommen 98 - Vereinigungsrecht und Recht zu Kollektivverhandlungen, 1949
Übereinkommen 29 - Zwangsarbeit, 1930
Übereinkommen 105 - Abschaffung der Zwangsarbeit, 1957
Übereinkommen 100 - Gleichheit des Entgelts, 1951
Übereinkommen 111 - Diskriminierung (Beschäftigung und Beruf), 1958
Übereinkommen 138 - Mindestalter, 1973
Übereinkommen 182 - Verbot und unverzügliche Maßnahmen zur Beseitigung der schlimmsten Formen der Kinderarbeit, 1999

Weitere ILO Abkommen zielen auf die Sicherheit und Gesundheit am Arbeitsplatz (Nr. 155) und die Rechte Indigener Völker (Nr. 169) ab. 

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