RISIKOBASIERTE MASSNAHMENDEFINITION

Ziel der risikobasierten Maßnahmendefinition:

Die Ergebnisse aus der Produktbeurteilung werden nun zusammen mit der Bewertung der Zulieferer für die Definition von risikobasierten Maßnahmen verwendet. Ziel dieses Schrittes ist es, unterschiedliche Maßnahmen für Zulieferer zu definieren, so dass die Ressourcen möglichst effizient eingesetzt werden können. 

Wesentliche Aspekte der risikobasierten Maßnahmendefinition:

Bei der risikobasierten Maßnahmendefinition werden konkrete Maßnahmen für einzelne Zulieferer definiert, je nach Produktrisiko und nach Bedeutung des Zulieferers. Mögliche Maßnahmen sind:

  • Verpflichtung des Zulieferers zur Einhaltung des Verhaltenskodex
  • Selbstbeurteilung des Zulieferers
  • Externe Beurteilung des Zulieferers, z.B. durch Auditierer
  • Schulung der Zulieferer
  • Beurteilung des Zulieferers vor Ort
  • Unterstützung des Zulieferers bei Korrekturmaßnahmen
  • Externes Audit des Zulieferers

Die genannten Maßnahmen werden im nächsten Schritt „Umsetzung sicherstellen“ genauer erklärt.

Für Zulieferer mit hoher Bedeutung und gleichzeitig hohem oder sehr hohem Produktrisiko empfiehlt es sich, alle aufgeführten Maßnahmen umzusetzen. Die Erfolgsaussicht bei der Durchsetzung dieser Maßnahmen hängt vom Einfluss Ihres Unternehmens auf den Zulieferer ab. Auf einen Zulieferer, bei dem Ihr Anteil der eingekauften Produkte an seiner Gesamtproduktion hoch ist, können Sie mehr Druck ausüben. Auch wenn Ihr Einfluss gering ist, sollten Sie trotzdem versuchen, den Zulieferer von den entsprechenden Maßnahmen zu überzeugen.

Die Arbeitshilfe in der Box rechts liefert Ihnen konkrete Vorschläge für Maßnahmen, je nach Risikostufe des Produktes und Bedeutung des Zulieferers.

ARBEITSHILFE

Hier finden Sie eine Vorlage, die Sie bei der Definition und Erfassung der risikobasierten Maßnahmen unterstützt:

Excel-Hilfe risikobasierte Maßnahmendefinition